Eva Siebenherz
Eva Siebenherz ist 1959 in Dresden geboren.
Von der Mutter als Ebenbild des Vaters abgelehnt, gerät sie als jugendliche Herumtreiberin mit dem Gesetz in Konflikt. Sie heiratete früh, zwei Söhne wurden geboren.
1982 wurde Eva Siebenherz verhaftet, das Sorgerecht für ihre Kinder wurde ihr entzogen. Ein Sohn wurde vom Staat zur Adoption frei gegeben, der Zweite wurde dem leiblichen Vater übergeben.
1986 folgte die Ausreise nach Westdeutschland.
Nach dem Fall der Berliner Mauer begann Eva Siebenherz mit der Suche nach ihren beiden Söhnen.
Seit 1989 ist sie Frührentnerin, Spätfolgen durch die Haft.
Seit 1995 kämpft diese Frau für die Menschenrechte, einer auch heute noch bestehenden Randgruppe. Diese Randgruppe sind Kinder und Eltern, welche Opfer von Zwangsadoptionen in der ehemaligen DDR sind. Der Staat hat gerade bei diesen Menschen, sowie bei vielen anderen, die Menschenrechte auf das Verwerflichste verletzt, in dem man Eltern die Kinder nahm.
Obwohl fast zwanzig Jahre seit dem Mauerfall vergangen sind, wird ein Großteil dieser Menschen bis heute nicht als politisches Opfer anerkannt.
Die DDR hat sich mit menschenrechtsverletzenden Gesetzen dazu selbst autorisiert.
Eva Siebenherz entdeckte die Schriftstellerei für sich. Um das Erlebte zu verarbeiten, schrieb sie die Autobiographie “Tränen aus Eis”.
Mit diesem Buch möchte Eva Siebenherz anderen Betroffenen, die heute noch nach ihren Angehörigen suchen, aufgegeben haben und krank sind Mut machen. Mut dazu, ihr Leben in die Hand zu nehmen, es neu zu ordnen.
Es lohnt sich, das Leben wird wieder lebenswert und es gibt vielleicht ein Happyend.
Eva Siebenherz möchte mit ihrem Buch versuchen, die öffentliche Diskussion zu diesen Themen zu verstärken und die Politiker auffordern endlich den Betroffenen zu helfen. Andere Opfer von Gewalttaten bekommen seit Jahrzehnten Hilfe, wieso nicht die Betroffenen von Zwangsadoptionen!?
Ein Teil des Erlöses vom Buchverkauf kommt den Suchenden des Suchpool DDR Bürger zugute. Die Suche nach Angehörigen wird zu einem Teil damit finanziert
Vorsitzender
Internationaler Personensuchpool e.V.
Peter Schuller hat sich durch sein eigenes Schicksal der Menschlichkeit und den Sozialen Projekten verschrieben. 2009 hat er mit Eva Siebenherz den “Österreichischen Verband zur Suche von vermissten Personen” gegründet und hier versucht den Angehörigen von vermissten Personen ein kompetenter Ansprechpartner zu sein. Gemeinsam mit Eva Siebenherz wurde dann 2011 der Verein “Internationaler Personensuchpool” gegründet.
Peter Schuller arbeitet sowie alle Mitarbeiter ehrenamtlich.
Heidrun Groth
Heidrun Groth, selbst vom Schicksal Betroffene aus der ehemaligen DDR, arbeitet seit Jahren mit Eva Siebenherz im Bereich Zwangsadoption und Vermisstensuche zusammen.
Die Plattform Kinderhilfe wird von dem Tiroler Engelbert Dejaco betrieben und betreut größtenteils Angehörige von vermissten und missbrauchten Kindern. Sie dient aber auch Kindern und Jugendlichen als Anlaufstelle für ihre Probleme. Engelbert Dejaco, der selbst sein Kind auf tragische Weise verloren hat, kämpft hier unermüdlich für die Rechte der Kinder und konnte durch sein Einfühlungsvermögen, sein Soziales Engagement und seine Hartnäckigkeit den Behörden gegenüber, schon sehr viele Erfolge verbuchen.
Engelbert Dejaco gehört seit 2010 zu Team
Das Team besteht aus 6 ehrenamtlichen Mitgliedern und steht Ihnen jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite.
Ihr Suchpool-Team



